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Beim Renovieren Geld sparen

Bevor der eigentliche Umzug ansteht, gibt es in der neuen und alten Bleibe oft viel zu tun: Wände müssen tapeziert und gestrichen werden, Armaturen ausgetauscht oder Fenster und Regenrinnen gereinigt werden. Für manche Arbeiten ist ein Profi notwendig, manche Dinge können Sie selbst erledigen – in beiden Fällen können Sie mit kleinen Tricks und guter Planung Geld sparen.

MalerBeim neuen Anstrich sparen

Die größte Renovierungsarbeit ist meist das Tapezieren und Streichen der Wände. Sind die Wände gerade, also ohne Dachschrägen und komplizierte Verwinklungen wie etwa Erker, ist das leicht selbst zu bewältigen. Meistens ist diese Variante günstiger als einen Profi zu engagieren – achten Sie beim Kauf von Farben und Tapeten aber auf Qualität und nehmen Sie sich die Zeit, Preise zu vergleichen.
Beim Streichen sollten Sie Steckdosen, Fensterbretter und Türrahmen sorgfältig abkleben und den Boden mit einer Malerfolie abdecken – es sei denn, Sie wollen danach sowieso neuen Teppich oder Parkett verlegen lassen.

Wenn Sie keine Lust haben selbst zu tapezieren und zu streichen oder Sie komplizierte Malerarbeiten mit verschiedenen Farben planen, können Sie natürlich auch einen Maler beauftragen.

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Kombinieren und sparen

Wie bei allen Handwerken, die Sie benötigen, gilt hier zuerst: kostenlos Angebote einholen und vergleichen. Dabei sollten Sie sich ganz genau im Klaren darüber sein, wie der Auftrag aussehen soll. Also: Was soll alles gestrichen werden? Bei einem Haus braucht eventuell auch die Außenfassade von Zeit zu Zeit einen neuen Anstrich – da bietet es sich an die Innen- und Außenarbeiten zusammen in Auftrag zu geben, so dass Sie Anfahrtskosten sparen.
Wird die Außenfassade gestrichen, wird dafür ein Gerüst benötigt und wenn das gerade steht, könnten Sie ja auch gleich die Regenrinnen reinigen (lassen). Kombinieren Sie so viele Arbeiten wie möglich.

Wenn Sie eine Firma gefunden haben, die ihre Renovierungsarbeiten übernimmt, sollten Sie einen Festpreis vereinbaren, denn bei einem Stundenlohn wird es schnell teuer. Ein kleiner Tipp für Großstädter: Schauen Sie sich auch im Umland nach Firmen um, denn die sind manchmal, trotz längerer Anfahrtszeit, günstiger als Betriebe in der Stadt.
Zusätzlich zu den Lohnkosten kommen auch Materialkosten auf Sie zu. Informieren Sie sich am besten im Vorwege über die aktuellen Preise von Farben usw. im Baumarkt und verhandeln Sie dann mit der Firma über mögliche (günstigere) Alternativen oder einen Preisnachlass.

Wenn Sie am Ende eine Rechnung bekommen schauen Sie noch einmal genau hin: Die Fahrtkosten dürfen in der Regel nicht mehr als 10% des Preises für eine Arbeitsstunde ausmachen. Ebenso sollte die Rüstzeit – also die Bestückung des Wagens – nicht gesondert berechnet werden. Für Nacht- und Feiertagsarbeit darf der Zuschlag nur auf die Lohnkosten, nicht auf den Gesamtpreis, berechnet werden.

Tipp: Nach all den Renovierungsarbeiten lohnt oft eine Grundreinigung – wer sich nicht selbst die Hände schmutzig machen will, findet hier günstige Angebote von Gebäudereinigern. Kostenlose Angebote von Handwerkern aller Art finden Sie auch im Internet.