Die erste Wohnung: Kostenüberblick
Endlich frei: Die erste Wohnung ist doch für viele das Symbol für Freiheit, Unabhängigkeit von den Eltern, ein eigenes und selbstbestimmtes Leben. Im Gegensatz zum eigenen Zimmer kann die erste Wohnung nach eigenen Wünschen und Vorlieben eingerichtet und dekoriert und alle Entscheidungen selbständig getroffen werden. Damit aber das Ausbreiten der Flügel nicht in einer Bruchlandung endet, stellen wir hier ein paar Tipps zur Starthilfe für die erste Wohnung zur Verfügung.
Ausgaben für die erste Wohnung: Miete und Umzugskosten
Bereits bevor die ersten Kisten gepackt werden können, sollte bedacht werden, dass die erste Wohnung einige Herausforderunge in finanzieller und organisatorischer Hinsicht bereithält. Deshalb sollte man vor dem Auszug die eigenen (finanziellen) Möglichkeiten realistisch abschätzen. Zu den Ausgaben für die erste Wohnung zählt nämlich nicht nur die Monatsmiete, sondern vor allem auch einmalige Ausgaben.
Kosten, die rund um die erste Wohnung entstehen, können sein:
- Umzugskosten: Umzugswagen, Umzugsbedarf (Kartons, Helfer, usw.) oder die Kosten für ein Umzugsunternehmen – in allen Fällen der Spartipp: vorher Umzugsangebote online vergleichen.
- Mietkaution oder zusätzlich noch Maklergebühren – dies kann nochmal 2-3x der Höhe einer Monatsmiete entsprechen und muss sofort verfügbar sein.
- Renovierungskosten, falls die erste Wohnung unrenoviert übernommen wird oder noch umdekoriert werden soll.
- Nebenkosten wie Strom, Gas, Wasser, Telefon, Müllabfuhr, Internet oder Kabelfernsehen.
- Mitgliedschaften, Verträge und "Transportkosten" für evtl ein eigenes Auto oder eine Monatskarte für den öffentlichen Nahverkehr.
Diese Ausgaben sollten Sie dem eigenen Vermögen und regelmäßigen Einkommen gegenüberstellen. Als Faustregel gilt, dass die regelmäßige Gesamtmiete für die erste Wohnung etwa ein Drittel des Monatseinkommens betragen sollte, nicht mehr.
Wo findet man die erste Wohnung?
Bei der Suche nach der ersten Wohnung hilft natürlich das Internet: Viele (kostenlose) Wohnungsbörsen erlauben die regionale oder überregionale bequeme Suche nach der ersten Wohnung. Oftmals kann man den Preisbereich und die Anzahl der gewünschten Zimmer und vieles andere begrenzen, so dass die Suche im Internet viel praktischer ist als die althergebrachte Suche in der Lokalzeitung.
Studenten sollten sich außerdem an ihrer Uni umhören oder am "Schwarzen Brett" schauen – hier werden oft sehr günstige Zimmer in Wohnheimen oder kleine Singlewohnungen speziell für Studierende (zum Teil gefördert) angeboten.
