Nach dem Umzug Strom und Geld sparen
Im alltäglichen Leben machen sich die wenigsten Menschen über den Verbrauch von Strom Gedanken. Erst wenn dann die Abrechnung ins Haus flattert, wundern sich viele über den ständig steigenden Verbrauch und die hohen Kosten. Dabei kann man ganz einfach viel Geld sparen – für grundlegende Veränderungen ist ein Umzug der richtige Zeitpunkt, kleinere Einsparungen lassen sich durch Umsicht im Alltag herbeiführen.
Einmal ändern, immer sparen
Das Wichtigste zuerst: Seit einiger Zeit können Verbraucher selbst bestimmen, welcher Anbieter sie mit Strom beliefert. Wenn Sie in eine neue Wohnung ziehen und den bisherigen Versorger der Wohnung wechseln wollen, dann sollten Sie das vor dem ersten Einschalten des Stroms tun – anderenfalls gehen Sie automatisch einen Vertrag mit dem bestehenden Stromversorger ein. Bedenken Sie außerdem die Möglichkeit der Versorgung mit Ökostrom, der nicht immer teurer als konventioneller Strom sein muss – hier finden Sie weitere Informationen zum Thema Ökostrom.
Wenn Sie in eine Altbauwohnung ziehen in der die Heizkörper an Außenwänden angebracht sind, dann sollten Sie eine dünne, mit Aluminium beschichtete Styropor-Folie hinter der Heizung anbringen. So kann die Wärme nicht nach Außen entweichen, sondern wird direkt nach Innen geleitet und das Zimmer erwärmt sich schneller.
Wenn es um die Beleuchtung der Wohnung geht, dann sollten Sie Energiesparlampen kaufen. Die sind in der Anschaffung zwar teurer als konventionelle Glühbirnen, halten dafür aber auch etwa acht Mal länger und sparen 80 % Strom.
Tipp: Energiesparlampen beim LampenHeini kaufen - wer das erste Mal dort einkauft, bekommt unter Angabe des Gutscheincodes L33GE8 sogar 5 Euro Preisnachlass.
Beim Einrichten der Küche sollten Sie darauf achten, dass Kühlschrank und Herd nicht nebeneinander stehen. Eigentlich logisch, denn der Kühlschrank bremst die Leistung des Herdes und andersherum.
Tipps für den Alltag
Einige der folgenden Tipps mögen selbstverständlich oder übertrieben wirken, zeigen aber Wirkung (im Geldbeutel). Vergessen Sie nicht: Kleinvieh macht auch Mist!
Wenn Sie ihre Wohnung lüften wollen, dann empfiehlt sich eine Stoßlüftung: Alle Fenster für zehn Minuten öffnen, dann wieder schließen. Bei der Alternative, Fenster den ganzen Tag auf Kipp zu haben, kühlen die Wände schnell aus und wertvolle Wärme geht verloren.
Für Elektrogeräte wie Computer, Fernseher oder Videorekorder gilt: besser ganz ausschalten, als ständig auf Standby-Modus. Nur ein Beispiel: ein Fernsehgerät im Bereitschaftsmodus verbraucht im Jahr immer noch ca. 15 Euro.
Wenn Sie viel kochen kennen Sie die nächsten Tipps bestimmt schon: Um Energie und damit Geld zu sparen, sollten Sie die Nachwärme einer Herdplatte nutzen, das Gerät also schon abschalten, wenn das Gericht noch nicht ganz fertig ist. Dass die Töpfe und Pfannen möglichst die gleiche Größe wie die Herdplatte haben und nur mit Deckel benutzten werden sollten, muss wohl kaum erwähnt werden.
Bleibt vom Mittagessen etwas übrig, sollten die Reste nur kalt in den Kühlschrank gestellt werden – sind sie noch warm, muss der Kühlschrank unnötigerweise mehr Kühlleistung erbringen.
Die Waschmaschine und Geschirrspülmaschine sollte nur dann angestellt werden, wenn sie voll ist. Gerade bei einem 1-Personen-Haushalt lohnt darum die Anschaffung einer Geschirrspülmaschine meist nicht.
Sollten Sie nicht gerade als Gärtner arbeiten oder Kinder haben, die regelmäßig draußen im Matsch spielen, brauchen Sie bei der Waschmaschine keinen Vorwaschgang – das spart nicht nur Energie, sondern auch Wasser und Zeit. Außerdem reicht bei Kochwäsche schon 60°C statt der oft empfohlenen 90°C.
Tipp: Wer nicht nur nach dem Umzug Geld sparen will, kann schon beim Umzug sparen, ohne auf professionelle Hilfe verzichten zu müssen. Vergleichen Sie kostenlos Angebote von Umzugsunternehmen in ihrer Nähe.
